09. Februar 2013
Die Medien greifen Kapitel aus Rorschach Buch auf

«Die Schweiz wurde für viele Bedrohte und Verfolgte zur rettenden Insel». Diese Worte von Bundespräsident Ueli Maurer am 27. Januar 2013, anlässlich des Internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocaust, ernteten viel Kritik. In der Folge wurde ich vom «Tagesanzeiger», vom «Der Sonntag» und vom Schweizer Fernsehen kontaktiert. Alle wünschten mehr Informationen zum Buchkapitel «La Lettera di Rorschach – ein mutiger Brief». Im diesem Kapitel auf Seite 145 beschreibe ich, wie 1942 – mitten im Weltkrieg – ein Brief von Rorschacher Schulmädchen eine «Staatsaffäre» auslöste.
Um Interviews mit Frauen zu führen, die damals den Brief unterzeichneten, reisten zwei Journalisten des Tagi nach Rorschach. Die Interviews sind als Videos eingefügt, das mit mir geführte fand in einem Schulzimmer des Sekundarschulhauses statt.
Das heutige Interesse am Mut der Schulmädchen soll auch zu zukünftigem Handeln ermuntern. Sie handelten wie jene Schweizer Bürgerinnen und Bürger an die Bundespräsident Pascal Couchepin 2008 an einem Holocaust Gedenktag erinnerte: «Frauen und Männer wagten es, das zu tun, was ganz einfach getan werden musste, nämlich den Verfolgten zu helfen. Sie haben Menschlichkeit bewiesen. Sie liessen sich leiten von ihrem Gewissen und von ethischen Werten.»

Link zum Reportage-Dossier Tagesanzeiger
mit Video-Interviews
Jan Derrer
Bericht in «Der Sonntag» von Alan Cassidy / Othmar von Matt – PDF

Der Brief von Rorschach – Originalbrief als PDF
Die Antwort von Bundesrat Eduard von Steiger (PDF)

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26. September 2012
Es gibt immer wieder neue Geschichten aus der Hafenstadt. Otmar Elsener recherchiert ständig in der Rorschacher Bevölkerung und in den Archiven der Stadt und der Orts- und Kirchengemeinden.
Seine aktuelleren Geschichten, die nach der Veröffentlichung des Buchs publiziert wurden, finden sich auch im Archiv des Tagblatts.
> www.tagblatt.ch/archiv

Eine Riesengeschichte um ein Riesenvieh, welches anno 80 ganz Rorschach bewegte, ist am 26. Sept. 2012 im Tagblatt erschienen.
Artikel lesen.

dino420

Juni 2012
Interview mit Otmar Elsener anlässlich des Programms «Das Buch an der Offa» vom 14. April 2012 in St.Gallen.
Realisation:
TVO – Das Ostschweizer Fernsehen / Moderator: Daniel Sager




Mai 2012
Auszug Tagblatt-Artikel von Lea Müller, 24. Mai 2012

[..] In einer Woche findet eine Lesung mit dem Rorschacher Otmar Elsener statt. Der Autor liest aus seinem Buch «Rorschach – Geschichten aus der Hafenstadt». «Wir freuen uns sehr, Otmar Elsener nochmals bei uns in der Buchhandlung zu haben», sagt Rahel Vetsch. Sein Buch sei einer der wichtigsten lokalen Bestseller in den vergangenen Jahren und habe die Buchhandlung zum Kornhaus somit wesentlich unterstützt. Die Lesung beginnt am Donnerstag, 31. Mai, um 19 Uhr. Aufgrund grosser Nachfrage empfiehlt die Geschäftsführerin Interessierten eine Reservation.

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April 2012
An der OFFA Frühlings- und Trendmesse, 11.–15. April 2012, wird zum dritten Mal unter dem Titel DAS BUCH AN DER OFFA ein spannendes Programm rund um die Welt der Bücher präsentiert. Kultur-Autorinnen und Autoren erzählen über Inhalt und Entstehung ihrer aktuellen Bücher. Durch das Programm und die Talkrunden auf der Bühne führt Moderator Michael Hasler, bekannt als Kultur-Journalist.
 
Das Buch RORSCHACH – GESCHICHTEN AUS DER HAFENSTADT wird am Samstag, 14. April von 14.00 – 14.30 Uhr von Michael Hasler in einem mit Otmar Elsener geführten Gespräch vorgestellt und kann an der OFFA auch am Stand des Appenzeller Verlags gekauft werden.

Das detaillierte Programm zum Anlass finden Sie auf offa.ch

Januar 2012
Die vom Radio DRS 1 ausgestrahlte Sendung Wortort über «Rorschach – Geschichten aus der Hafenstadt» hat mein Sohn Roman zu einer Fotoanimation mit Bildern aus dem Buch und von Rorschach umgearbeitet.

Die Bilder beleben das Interview: Erste Kommentare auf Facebook sind bereits eingetroffen:
«Als Film um einiges schöner als das reine Interview,» und
«Beim Zuschauen wird einem gleich etwas warm ums Herz …»
heisst es dort.

In einem Brief schildert ein anderer Leser, wie er bei Besuchen bei seinen Eltern in Rorschach in den letzten Jahrzehnten mit Bedauern einen Abwärtstrend der Stadt beobachten musste. Er schloss aber: «Die neuesten Entwicklungen und Veränderungen zeigen aber doch wieder aufwärts – es wird in Rorschach wieder investiert. Das Buch ist ein wertvoller Mosaikstein, aus einer bewegten Stadtgeschichte. Ein Dokument, das mit kleinen Geschichten die Vergangenheit wach hält und beim Lesen viele persönliche Erinnerungen weckt. Ein Zeichen aus meiner alten Heimat, das bewegt und freut.»

Ich wünsche allen Lesern viel Vergnügen und freue mich über jede Reaktion, sei es im Gästebuch auf dieser Website, per Brief, Telefon oder E-Mail. Welche Erinnerungen verbinden sie mit der Hafenstadt? Welche Bilder und Fotos? Rorschach hat noch viele Geschichten zu erzählen!
 
Otmar Elsener – 19. Januar 2012
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Rorschach
Geschichten aus der Hafenstadt

Die Stadt Rorschach ist mehr als St. Gallens Bodensee-Hafen mit Kornhaus-Idylle und die Endstation in Mani Matters Eisenbahn-Lied. Jahrzehntelang war sie schweizweit ein Begriff wegen ihrer Fabriken wie Roco oder Frisco, und bekannt für ihre erfolgreichen Wasser- und Handballer. Viele denken bei Rorschach auch an den Sandstein, die Rekorddichte an Bahnbarrieren oder den «Nebelspalter». Otmar Elsener, der 1964 nach zehn Jahren in den USA in seine Heimatstadt zurückkehrte, beleuchtet solche, aber auch ganz andere Facetten der reichhaltigen Stadtgeschichte. In dem mit Fotos aus Privatarchiven reich illustrierten Buch schildert er, was Rorschach mit Bundesräten und Päpsten, englischen Armeefliegern und New Yorker Stickereibaronen am Hut hatte, warum es das schönste Glockengeläute der Schweiz besitzt und wie Bourbaki-Soldaten hier ihre letzte Ruhestätte fanden; wir staunen über olympische Höhenflüge, mutige Schülerinnen und kühne Filmstuntmen und lernen von manchen Zeitzeugen, dass da stets viel grosse Welt war in der kleinen Stadt.
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Den Zeitungsbericht über die Buchvernissage vom 27. September 2011 im Kornhaus Rorschach finden Sie hier:
Tagblatt 29.09.11 oder in Res Lerchs Blog (28.9.11)